Unser offenes Ohr

Wir wissen, dass es schwer fallen kann, sensible Themen offen anzusprechen.
Mit dem Angebot von Lytt möchten wir Ihnen die Möglichkeit geben, in allen Situationen anonym und sicher Bedenken zu äußern und Hilfe zu erhalten.

Durch Übermittlung Ihrer Informationen an Lytt akzeptieren Sie unsere Datenschutzbestimmungen.

Lytt hilft bei sensiblen Themen

Konkrete Vorfälle

  • Diskriminierung
  • Mobbing
  • Belästigung
  • anderem unangemessenen Verhalten

Belastende Situationen

  • Konflikt mit der Führungskraft
  • Unwohlsein aufgrund der Teamkultur
  • Probleme mit Gesundheit und Wohlbefinden
  • Überforderung oder Überlastung

Ich kann die Situation einordnen

Mit Lytt können Sie einfach und sicher Bedenken ansprechen, Verstöße gegen den Code of Conduct melden oder einen Vorschlag zur Kulturverbesserung unterbreiten.

Lytt macht es leichter, den ersten Schritt zu gehen. Sie entscheiden, ob Sie dabei anonym bleiben möchten und ob Sie für weitere Rückfragen zur Verfügung stehen.

Ich kann die Situation noch nicht einordnen

Lytt kann Sie auch unterstützen, wenn Sie sich unsicher sind, ob Ihr Anliegen relevant ist oder wie sich Ihre Situation durch die Mitteilung verbessern könnte.

Mit einfachen Fragen hilft Lytt Ihnen dabei, die Situation einzuordnen. Danach besteht die Möglichkeit, für eine unverbindliche Beratung anonym mit einer Vertrauensperson verbunden zu werden.

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In diesen Situationen verwenden Mitarbeitende Lytt

"Ich habe eine unangenehme Situation am Arbeitsplatz erlebt, aber ich kann nicht einschätzen, ob ich jemandem davon erzählen sollte. Vielleicht trage ich ja sogar eine Mitschuld an dem, was passiert ist..."
"In meinem Team sind sexistische Witze an der Tagesordnung und ich würde mir wünschen, dass meine Führungskraft etwas dagegen unternimmt."
"Wahrscheinlich ist mein Anliegen eine Bagatelle und ich möchte keine großen Wellen schlagen, aber vielleicht sollte trotzdem jemand im Unternehmen davon erfahren."
"Ich habe beobachtet, wie in einem anderen Team ein Mitarbeiter gemobbt wird."
"Ich würde mir wünschen, dass im Unternehmen offener über Stress, Überlastung und Burnout gesprochen wird. Können wir dazu vielleicht eine Schulung anbieten?"

So funktioniert Lytt

Lytt stellt einfache Fragen, um herauszufinden, was passiert ist

Im ersten Schritt wird ihr Anliegen von Lytt automatisch erfasst. Dabei bietet Lytt bei jeder Frage die Option, keine Angaben zu machen. Sie können den Chat jederzeit verlassen, ohne dass Informationen gespeichert werden.

Sie entscheiden, wann Sie bereit für den nächsten Schritt sind

Lytt speichert den Bericht für Sie ab oder leitet eine Zusammenfassung Ihres Chatprotokolls anonymisiert an eine Vertrauensperson weiter. Dies geschieht jedoch erst nach Ihrer ausdrücklichen Erlaubnis. Sie erhalten eine individuelle Fallnummer, mit der Sie später auf dieses Protokoll zugreifen und die Bearbeitung Ihrer Meldung verfolgen können.

Erzählen Sie mehr, wenn Sie möchten

Ihr Unternehmen hat verschiedene Vertrauenspersonen bestimmt, die Sie auf Wunsch anonym beraten. Das können entweder geschulte Personen aus Ihrem Unternehmen sein oder Expert*innen von Lytt. In diesem Chat haben Sie die Möglichkeit, Fragen zu stellen, gemeinsam die nächsten Schritte zu besprechen und Hilfe zu erhalten.

Vertrauenspersonen

Christine Lüders​
  • Lytt Expertin
  • Diskriminierung
  • Belästigung

Christine Lüders steht als ehemalige Leiterin der Antidiskriminierungsstelle des Bundes als Ansprechperson für alle Themen rund um das AGG zur Verfügung. Sie betreut Meldungen über Diskriminierung, sexuelle Belästigung und allgemeine Benachteiligung.​

Dr. Jürgen Lieske​
  • Psychologe aus Ihrem Unternehmen
  • Wohlbefinden
  • Teamkultur
Dr. Lieske ist für allgemeine Meldungen zum Arbeitsklima verantwortlich und nimmt Vorschläge zur Verbesserung der Unternehmenskultur entgegen. Als interne Vertrauensperson wird Dr. Lieske insbesondere nur nach Ihrer ausdrücklichen Zustimmung involviert.​
Katrin Micklitz​
  • Lytt Expertin
  • Stress
  • Gesundheit
Als Expertin für Stress, Gesundheit und Diversity kann Katrin Micklitz vor allem in Konflikt- und Krisensituationen Hilfe leisten. Als erfahrene Mediatorin sind interpersonelle Spannungen ihr Spezialgebiet.

Häufig gestellte Fragen

Lytt ist ein digitaler Assistent.
Bei Lytt können Sie Themen anbringen, die Sie nicht offen im Unternehmen ansprechen möchten. Lytt zu verwenden, fühlt sich an wie ein vertrauter Chat: Um herauszufinden, was passiert ist, stellt Ihnen Lytt Fragen und reagiert auf Ihre Antworten. Am Ende haben Sie die Möglichkeit, das Chatprotokoll als Meldung abzuschicken und auf Wunsch mit einer Vertrauensperson verbunden zu werden, um weitere Hilfe zu erhalten. Ihr Anliegen wird streng vertraulich behandelt. Bei jedem Schritt haben Sie die volle Kontrolle darüber, ob Sie Ihre Identität preisgeben oder lieber anonym bleiben möchten.

Sie können Lytt alles melden, was Sie am Arbeitsplatz erlebt oder beobachtet haben. Dies können beispielsweise Konflikte im Miteinander (Vorurteile, Mobbing, Belästigung, Diskriminierung, etc.), belastende persönliche Situationen oder auch Feedback zu sensiblen Themen sein. Lytt unterstützt Sie in allen unangenehmen Situationen, wie zum Beispiel auch:

Ich habe eine doppeldeutige Einladung zum Abendessen von meiner Vorgesetzten bekommen. Was soll ich tun?

Wie reagiere ich professionell auf unerwünschte Annäherungsversuche eines Teammitglieds?

Wie spreche ich an, dass ich überlastet bin?

Ich habe beobachtet, wie ein Kollege wiederholt Geld aus der Kasse nimmt. Kann ich auch einen anonymen Hinweis geben?

Ja. Wenn Sie sich nicht sicher sind, wie Sie Ihre Erfahrung einordnen können, ist das kein Problem. Lytt wird mit einigen Fragen versuchen, herauszufinden was vorgefallen ist. Sollten Sie sich unwohl fühlen oder den Eindruck haben, dass Sie ungerecht behandelt werden, empfehlen wir Ihnen dies unbedingt mitzuteilen. Nur so steigt die Wahrscheinlichkeit, dass sich Ihre Situation verbessert. Die zuständige Vertrauensperson kann Ihnen bei der Aufklärung helfen, Fragen beantworten und Sie zu möglichen nächsten Schritten beraten.

Ihre Meldung kann erst nach Ihrer ausdrücklichen Zustimmung und ausschließlich von der Vertrauensperson eingesehen werden. Dabei handelt es sich um eine*n von Ihrem Unternehmen bestimmte*n Ansprechpartner*in. Diese Vertrauensperson wurde von uns geschult und wird sich auf Wunsch mit Ihnen in Verbindung setzenWir verwenden umfangreiche Verschlüsselungsalgorithmen und speichern weder Ihre IP-Adresse noch standortbezogene Daten, um Ihre Anonymität zu gewährleisten.

Nachdem Sie das Chatprotokoll von Lytt als Vorfallmeldung abgeschickt haben, erhalten Sie eine Fallnummer und eine PIN, mit der Sie die Bearbeitung verfolgen können. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, bei Bedarf mit einer Vertrauensperson verbunden zu werden. Hier können Sie weitere Fragen klären, erste Hilfe erhalten oder sich darüber informieren, ob es bereits ähnliche Situationen gegeben hat und wie mit diesen umgegangen wurde. Sollten Sie darüber hinaus psychologische oder rechtliche Beratung wünschen, kann die Vertrauensperson die anonyme Vermittlung an eine interne oder externe speziell dafür ausgebildete Person übernehmen. Bei jedem Schritt haben Sie die volle Kontrolle darüber, ob Sie Ihre Identität preisgeben oder lieber anonym bleiben möchten.

Über Lytt haben Sie die Möglichkeit, sich an eine Vertrauensperson zu wenden. Sie können beispielsweise Unterstützung dabei erhalten, schwierige Situationen richtig einzuschätzen oder beratende Hilfe in Anspruch nehmen. Bei Bedarf kann Ihnen die Vertrauensperson Handlungsoptionen aufzeigen oder dabei helfen, geeignete Maßnahmen einzuleiten, damit Sie sich wieder wohl fühlen. Wenn Sie nicht mit einer Vertrauensperson in Kontakt treten möchten, können Sie über Lytt auch einfach eine Meldung als Feedback einreichen.

Ihre Anonymität ist unsere höchste Priorität. Im Chatprotokoll mit Lytt müssen Sie keine Angaben machen, die Ihre Identität preisgeben würden und haben jederzeit die Möglichkeit, eine Frage zu überspringen. Sie erhalten eine willkürlich generierte Fallnummer und eine PIN, um Ihre Meldung zu verfolgen, die keine Rückschlüsse auf Ihre Identität zulassen.

Wir verwenden umfangreiche Verschlüsselungsalgorithmen und speichern weder Ihre IP-Adresse noch standortbezogene Daten, um Ihre Anonymität zu gewährleisten.

Es ist unser wichtigstes Anliegen, den Schutz und die Sicherheit ihrer Daten zu gewährleisten. Daher verwenden wir umfangreiche Verschlüsselungsalgorithmen und geben Ihre Chatprotokolle oder andere private Daten nicht ohne Ihre Erlaubnis an Dritte weiter. Darüber hinaus speichern wir weder Ihre IP-Adresse noch standortbezogene Daten. Unsere Datenschutzzertifikate finden Sie hier.

Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) versteht sexuelle Belästigung als „unerwünschtes, sexuell bestimmtes Verhalten,[…] dass die Würde der betreffenden Person verletzt“ (AGG §3 Abs. 4).

Sexuelle Belästigung kann also durch Blicke, Gesten, Worte oder körperliche Handlungen erfolgen.

Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob es sich bei dem, was Sie erlebt oder beobachtet haben, um sexuelle Belästigung handelt, können Sie bei Lytt Hilfe erhalten.

Für eine erste Einschätzung finden Sie nachfolgend einige Beispiele:

Blicke
— ein Mitarbeiter starrt in einem Gespräch permanent auf Ihr Dekolleté

Gesten
— ein Mitarbeiter macht anzüglich Gesten zu sexuellen Handlungen oder verwendet Arbeitsgegenstände als sexuelle Symbole
— ein Mitarbeiter zeigt ihnen pornografische Inhalte

Worte
— ein Mitarbeiter kommentiert wiederholt ihre Figur
— ein Mitarbeiter sagt Sätze wie: „Setz dich doch auf meinen Schoß!“
— ein Mitarbeiter macht sexuelle Anspielungen oder obszöne Witze

Körperliche Handlungen
— jegliche unerwünschte Handlungen wie Küsse, oder körperliche Nähe

Diskriminierung beschreibt jede Form der ungerechtfertigten Benachteiligung oder Ungleichbehandlung von einzelnen Personen oder Gruppen. Diese können in Form von Äußerungen, Gesten oder Handlungen erfolgen. Diskriminierung kann in der Praxis verschiedene Formen annehmen:

Ethnie oder Herkunft
— eine Schwarze Person wird nur im Lager eingesetzt, weil laut Chef nur “deutsch aussehende” Mitarbeitende Kundenkontakt haben sollen

Geschlecht
— eine Frau wird von ihren männlichen Kollegen mit sexistischen Bemerkungen belästigt

Religion
— ein Hausmeister in einem kirchlichen Altenheim wird gekündigt, weil er aus der Kirche ausgetreten ist

Weltanschauung
— ein Vegetarier wird wegen seiner Anschauung verspottet

Behinderung
— einer Verkäuferin wird wegen ihres starken Übergewichts gekündigt

Alter
— eine Beförderung des Arbeitnehmers wird abgelehnt, weil er „für den neuen Posten zu alt ist“

Sexueller Identität
— einem Altenpfleger wird gekündigt, weil er homosexuell ist

Wichtig: Nicht alles, was als diskriminierend empfunden wird, ist gesetzlich verboten. Eine Diskriminierung und damit Benachteiligung liegt vor, wenn jemand ohne sachlichen Grund wegen eines der obigen Merkmale in einer vergleichbaren Situation ungünstiger behandelt wird als jemand, der nicht über dieses Merkmal verfügt. Lytt kann Ihnen dabei helfen herauszufinden, ob ihre Situation rechtliche Diskriminierungsmerkmale aufweist.

Mobbing ist jede Form von beleidigendem, einschüchterndem, oder böswilligem Verhalten oder ein Missbrauch oder Machtmissbrauch, der als Mittel benutzt wird, um eine andere Person einzuschüchtern, zu demütigen oder zu verunglimpfen oder eine ähnliche Wirkung hat.

Wichtig: Dieses Verhalten muss regelmäßig und über einen längeren Zeitraum auftreten. Lytt kann Ihnen dabei helfen, herauszufinden, ob in Ihrem Fall Merkmale von Mobbing zutreffen. Jedoch sollten Sie Lytt ohnehin verwenden, wenn Sie sich am Arbeitsplatz oder in Ihrem Team unwohl fühlen.